WILLKOMMEN IM NIKOLAVIERTEL
WILLKOMMEN IM NIKOLAVIERTEL

Arbeitsgruppe 1       Verkehr, Freiflächen und Vegetation

Mitglieder der Arbeitsgruppen 1 und 3 der Sozialen Stadt Nikola

Behindertenparkplatz Ludmillastraße

 

Ein kleiner Erfolg der AG1

Auf Höhe des Stern-Centers befindet sich jetzt ein öffentlicher Behinderten-Stellplatz.

Ein kleiner Beitrag zur Behindertenfreundlichkeit auch in der Ludmillastraße.

100-Bäume-Programm - Baum 16 - 18

Pressemitteilung Frühjahrspflanzaktion 2018 - Baum 16 - 18
Pressemitteilung.pdf
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Der Bismarckplatz mit mehr Bäumen                               

Bismarckplatz Animation Bäume.pdf
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100-Bäume-Programm - Baum 13 - 15

Herbstpflanzaktion 2017 - Baum 13 und 14 wurde von Familie Dr. Sturm, Mühlebach-Sturm (Kreisvor. bund Naturschutz) gespende. Baum 13 ein schöner Gingko auf der Grünfläche an der Schlachthofstraße und Baum 14 ein 7-8 Meter hoher Walnussbaum auf der Grünfläche an der Podewilstraße. Fam. Sturm spendete zu den Pflanzkosten zusätzlich 200 €.

Baum 15 eine wunderbare 6 Meter hohe Hopfenbuche, die an der Äuß. Regensburger Straße gepflanzt wurde. Spender ist Stadtrat Lothar Reichwein, der anl. seines bevorstehenden runden Geburtstages sogar 500 € für den Baum spendete.

Vielen Dank den Spendern.

s. anschließenden Pressebericht.

Pressebericht Baum 13 - 15 Familie Sturm, Reichwein
Pressemitteilung Reichwein Sturm.pdf
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Fritz-Rampfmoser-Weg feierlich eröffnet

Am 29.11.2017 konnte das bisher fehlende Teilstück der neuen Radwegeverbindung Landshuter Westen Richtung Flutmulde (s. unten) feierlich eröffnet werden. Die Grundschulkinder der Nikolaschule haben Lieder gesungen, die extra auf den Namensgeber, den ehemaligen Rektor der Grundschule, Fritz Rampfmoser getextet waren. Für das nur 60 Meter lange Verbindungsstück dieser neuen Radwegeverbindung auf dem Gelände der ehemaligen Karlschwaige hat die AG1 lange gekämpft. Vor über 10 Jahren war dies schon Thema bei den Sitzungen der Arbeitsgruppe. Auch für die über 1.500 qm große Grünfläche mit den großen Bäumen haben wir uns in den letzten Jahren, als die Bebauung bevorstand, intensiv eingesetzt. Wir freuen uns, dass wir von dem rund 12.000 qm großen Grundstück knapp 2.000 qm für die Natur und den Fußgänger- und Radverkehr retten konnten.

Weniger Parkplätze vor dem Kloster Seligenthal

100-Bäume-Programm - Baum 11 und 12

Herbstpflanzaktion 2017 - Baum 11 wurde von den Mitgliedern des Veloteams Landshut gespendet. Insgesamt 525 € sind für den Spitzahorn an der Stethaimerstraße zusammengekommen.

Baum 12 wurde von der Fa. cobicos GmbH, GF Fr. Birgit Corall, Unternehmen für Naturpflegeprodukte mit insgesamt 400 € gesponsort. Vielen Dank den Spendern.

s. anschließenden Pressebericht.

Pressemitteilung Baum 11 Veloteam LA + Baum 12 Fa. cobicos, GF B. Corall
Pressemitteilung Baum 11 und 12.pdf
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Neuer AG1-Stammtisch

Am 26.10.2017 fand in der Pizza-Stube am Bismarckplatz der 1. AG1-Stammtisch statt. Mitglieder der AG, Anwohner und Stadträte haben konstruktiv die verschiedenen Themen "Parkplätze am Bismarckplatz - Bebauungsplan - Radwege - 100-Bäume-Programm und weiteres diskutiert. Die neue Form weg vom Vortrag, hin zur Diskussion, hat sich bewährt. Wir freuen uns auf den nächsten AG1-Stammtisch. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Den Inhalt der Diskussion können Sie im Archiv Verkehr im dort abgelegten Protokoll nachlesen. 

Neue Radwegverbindung

Siebenbrückenweg - Seligenthalerstraße

Die neue Radwegeverbindung Siebenbrückenweg - Seligenthalerstraße kommt endlich. Das fehlende Bindeglied zwischen Siebenbrückenweg (beim Arbeitsamt/Karlschwaige) und Seligenthalerstraße wird gerade (10/2017) gebaut. Dies ist ein großer Erfolg der Arbeit der AG. Ein lange gehegter Wunsch vieler Beteiligter und der Radfahrer geht damit in Erfüllung. Damit entsteht eine attraktive Verbindung vom Landshuter Westen über den Hofangerweg, Herzog Wilhelm Straße, Siebenbrückenweg, Schillerstraße, Renatastraße bis in die Flutmulde und weiter z.B. nach Ergolding und das abseits vom Autoverkehr. Ausnahme sind einige Querungen (z.B. Luitpoldstraße, Seligenthalerstraße). Für die Querung der Seligenthalerstraße in die Schillerstraße wird von der AG1 eine Querungshilfe beantragt.

Parking-Day auf dem Bismarckplatz

Die AG1  hat mit Willi Forster auch am Parking-Day (15.09.2017), der vom stellv. Vorsitzenden des  VCD Kreisverbandes H. Polsfuß auf den Parkplätzen vor dem Kloster Seligenthal am Bismarckplatz veranstaltet wurde, teilgenommen. Der Parking-Day soll darauf hinweisen, dass große Teile der öffentlichen Fläche als Verkehrsfläche, bzw. Parkfläche für den motorisierten Verkehr verbraucht wird. Die Aufenthaltsfläche für die Bevölkerung ist vergleichsweise gering. Der Tag war ein voller Erfolg. Es haben sich viele Leute getroffen und haben teilweise kontrovers diskutiert. Junge Leute haben sich auf den Bänken niedergelassen und eine kleine Jam-Session abgehalten. Aber auch Stadträte haben vorbeigeschaut. Vor allen Dingen wurde über den Sinn der Parkplätze vor dem Kloster diskutiert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Situation (Schuleingang für weit über 1.000 Schüler zusammen mit parkenden und rangierenden Autos auf der selben Fläche vor der Klosterpforte) sehr unbefriedigend ist.

In der Diskussion wurde von W. Forster der Kompromissvorschlag gemacht, auf die ersten 3 Parkplätze direkt vor dem Kloster zu verzichten (der 4. würde dann der Behindertenparkplatz), so dass das Rangieren rund 10 Meter vom Klostereingang wegverlagert würde. Die freie Fläche soll als Korridor für die Bus-Schüler (Bushaltestelle) gestaltet werden.

Die Parkdauer für die verbleibenden Parkplätze soll höchstens auf eine halbe bzw. Viertelstunde verkürzt werden.

Gleichzeitig soll beantragt werden, die unbefriedigende Situation bei den Kurzzeitparkplätzen entlang der Pizza-Stube..) zu verändern. Damit der Gelenkbus die Kurve bekommt, soll die Mittelinsel abgeflacht werden und die Zickzacklinie auf den Kurzzeitparkplätzen entfernt werden.

Es kann nicht sein, dass für teures Geld Parkplätze geschaffen werden, die dann nicht benutzt werden dürfen.

Dies wurde in einen Antrag vom 22.09.2017 an die Stadtverwaltung entsprechend formuliert.

Es ist sehr erfreulich, dass der Antrag der AG1 von folgenden Institutionen unterstützt wird: VCD, ADFC, Schulstiftung Seligenthal, ansässige Geschäftsleute, Fraktion der Grünen, Fraktion der CSU.

Der Antrag wird in den nächsten Sitzungen des Verkehrssenates (vor. 27.11. 16.00) und des Bausenates (noch nicht bekannt) behandelt werden.

Erfolg der Arbeitsgruppe 1

Artikel in der Landshuter Zeitung 01.07.2017

Radfahrer u. Fußgänger gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer

Die Ampelanlage am Isargestade/Maxwehr wurde jetzt nach dem letztjährigen Antrag der AG1/ADFC auf Infrarotsteuerung umgestellt. Die Ampel schaltet somit bei entsprechenden Verkehrsaufkommen, entweder beim mot. Verkehr oder beim querenden Rad-u. Fußgängerverkehr automatisch auf Grün. Die "Drückerampel" ist auf dieser wichtigen Querung endlich Geschichte. Erst wenn das Maxwehr wieder ohne Baustelle passierbar ist, wird sich der positive Effekt der neuen Regelung voll auswirken.

Stadtradeln 2016 - Einlösung des Gewinns

Das Team der Nikolarebellen & Raubritter hat beim letzjährigen Stadtradeln wieder eine Goldmedaille erradelt. Mit dem Gewinn der Goldmedaille war auch ein schöner Preis damit verbunden. Bei der Abschlussveranstaltung im November hat der Kapitän des Teams, Willi Forster 2 Gutscheine für je eine Stadtführung (Landshut mit dem Fahrrad) überreicht bekommen.

Die Stadtführungen wurden am Samstag 06. Mai 2017 um 11.00 Uhr und am

Samstag 13. Mai 2017 um 11. 00 Uhr durchgeführt. Es haben sich jeweils zwischen 15 und 20 Leute eingefunden und Stadtführer Gustl Adolf, der auch Mitglied der AG1 ist, hat uns mit dem Fahrrad im erweiterten Innenstadtbereich (auch im Nikolaviertel), neue und interessante Erkenntnisse unserer Stadt in seiner unnachahmlichen und humorvollen Art nähergebracht. Es hat allen sehr gut gefallen.

 

Das diesjährige Stadtradeln ist wegen der Landshuter Hochzeit diesmal im September und zwar vom 09.Sep. bis 29. Sept. 2017

 

 

 

 

100-Bäume-Programm - Pflanzung Baum 9

Pressebericht - Landshut, 11.05.2017

Landshut. 100-Bäume-Programm - Spitzahorn für Rupprechtstraße
Willi Forster, der Initiator des 100-Bäume-Programms der AG1 der Sozialen Stadt Nikola freut sich über eine weitere Baumpflanzung (Baum 9) im Rahmen des Programms.Im Zuge der Neugestaltung des Fahrradweges von der Nikolastraße an die Kreuzung Rupprecht-/Seligenthalerstraße wurde auch eine Grünfläche geschaffen. Als Puffer zur vielbefahrenen Rupprechtstraße wurde im Zuge der Neugestaltung auch ein Baum (Spitzahorn) gepflanzt. Willi Forster freut sich sehr, dass er für diesen rund 7 Meter hohen Baum auch einen Sponsor gefunden hat. Hans Eller, bekannter Bauträger in Landshut hat den Baum gespendet. Der Sprecher der AG1 freut sich sehr über die Baumspende gerade an dieser Stelle, da durch das hohe Verkehrsaufkommen es wichtig ist, dass ein Puffer mit entsprechender Filterfunktion zur angrenzenden Wohnbebauung entsteht. Bereits in den Anfangsjahren des Programms Soziale Stadt wollte die Stadt die Eingangssiuation in die Nikolastraße verbessern. Leider konnte aus verschiedenen Gründen
das Vorhaben damals nicht verwirklicht werden. Deshalb freut es Willi Forster besonders, dass in diesem Bereich seit dem "Neustart" des Programms schon 2 Bäume gepflanzt
werden konnten.                            

Foto von links: Stadtrat Lothar Reichwein, AG1-Sprecher Willi Forster, Sanierungsstelle Stadt LA Elisabeth Oberpriller, Stadtgartenamt Johannes Schranner

100-Bäume-Programm - Pflanzung Baum 8

Pressemitteilung: Landshut, 10.05.2017

Landshut. Der Initiator des "100-Bäume-Programms" Willi Forster, der Sprecher der Arbeitsgruppe 1 der "Sozialen Stadt Nikola" spendet 500 Euro für einen Baum. Am 10.05.2017 wurde der 8. Baum des Programms ganz in der Nähe des ersten Baumes, der letztes Jahr von der Bäckerei Wackerl gespendet wurde,  gepflanzt. An der Kreuzung Äuß. Regensburgerstraße/Podewils-Schlachthofstraße wurde nahe der Bäckerei Wackerl ein weiterer Feldahorn gepflanzt. Willi Forster spendete den Baum, da er anlässlich seines runden Geburtstages auf Geschenke verzichtet hat und um eine Spende für das 100-Bäume-Programm gebeten hat. Wie schon bei den vorherigen Pflanzungen von Bäumen im Nikolaviertel, im Rahmen des Programmes, ist es Willi Forster sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Verbesserung des Wohnumfeldes der wichtigste Grundsatz des Bundesprogramms "Soziale Stadt" ist. Dadurch soll die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden. Dazu gehören Bäume, die als Filter von Feinstaub und Abgasen, aber auch als Sauerstoffproduzenten eine elementare Bedeutung in der Stadt haben. Bäume können das Mikroklima in Stadtvierteln erheblich verbessern, wie z.B. im Sommer ausgleichend gegen Hitze und Emissionen wirken (Stichworte: Klimawandel, Dieselabgase). Eine weitere Wirkung soll das "100-Bäume-Programm" haben: Zu einem lebenswerten Wohnviertel in der erweiterten Innenstadt gehören Plätze, Grünanlagen und Freiflächen, wo sich die Bewohner aufhalten, miteinander kommunizieren und sich einfach treffen können. Solche Orte sind wichtig für ein urbanes Leben in der Stadt. Alle die Verantwortung tragen, müssen aufpassen, dass nicht das letzte Grundstück zugebaut und die verdichtete Bebauung in der Stadt nicht übertrieben wird. Es gibt noch einige alte große Bäume in den Hinterhöfen. Die gilt es zu schützen. Das Nikolaviertel ist jetzt bereits das mit Abstand bevölkerungsreichste Viertel der Stadt, mit den wenigsten Grünflächen innerhalb des Viertels. Auch ist es eines der verkehrsreichsten Viertel.  Deshalb ist das "100-Bäume-Programm" der Arbeitsgruppe 1 der Sozialen Stadt Nikola gerade jetzt ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung des Nikolaviertels. Nach der Pflanzung lud Baumspender Willi Forster zu einem kleinen Imbiss im neu gestalteten Cafe´ der Bäckerei Wackerl ein.

100-Bäume-Programm - Pflanzung Baum 7

Landshut, 26.04.2017

Landshut: Auszug aus der Rede von AG1-Sprecher Willi Forster anlässlich der Pflanzung des Ginkgo-Baumes an der Harlander-Kreuzung:

Forster freut sich, dass trotz des schlechten Wetter so viele gekommen sind. Das zeigt, dass den vielen Gästen das 100-Bäume-Programm der AG1 der Sozialen Stadt Nikola und das Nikolaviertel wichtig ist. Gekommen sind rund 20 Personen.

Forster begrüßte:  Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner mit seiner Frau Regine Keyßner, die Stadträtinnen Frau Dr. Fick, Frau Anja König, Frau Sigi Hagl, Herrn Polsfuß vom VcD, Herrn Herzing, Vorstand des Hospizvereins LA, die Mitglieder des Hospizvereins und die Mitglieder der AG1 und AG3 der Sozialen Stadt Nikola.

100-Bäume-Programm der AG1 - Soziale Stadt Nikola

"Die meisten kennen das Programm ja schon Durch dieses Programm soll für alle Verantwortlichen die Sichtweise und das Interesse wieder mehr auf den eigentlichen Zweck und Sinn des Bundesprogramms "Soziale Stadt" gelenkt werden - die Verbesserung des Wohnumfeldes."

"Dazu gehört auch so eine Stelle an einer der großen Kreuzungen der Stadt Landshut. Es ist schließlich ein Eingangstor in das Nikolaviertel."

"..Sie wissen alle. Der Verkehr ist eine große Belastung gerade bei uns im Nikolaviertel. Das Viertel wird von verkehrsreichen Straßen eingegrenzt, bzw. sie führen mitten durch das Viertel (Stethaimerstraße, Podewilstraße, Schlachthofstraße). Der Verkehr ist also neben der zunehmenden Verdichtung auf dem Bausektor eines der großen Probleme. Alleine diese Kreuzung passieren tgl. 28.000 Fahrzeuge. Wenn die B15 neu an der Autobahn ist, werden es über Jahre mehr als 35.000 Fahrzeuge sein. Das steht schon fest. Das kann man nicht verhindern und wird kommen.

Deshalb freut es mich umso mehr, dass ein Mitglied des Hospizvereins Landshut gerade an dieser Stelle einen Baum spendet. Durch die Wahl des Baumes - ein Ginkgo-Baum auch Lebensbaum genannt, zeigen Sie, liebe unbekannte Spenderin, dass Sie alle trotz Ihrer schweren (ehrenamtlichen) Arbeit, an das Leben glauben und dies durch die Pflanzung dieses Baumes ausdrücken.

Ich hoffe, der Baum wird sich an diesem - auch für ihn - schwierigen Standort gut entwickeln wird und mithilft, durch seine Filterfunktion, die Luft etwas sauberer zu machen und viel Sauerstoff produzieren, damit wir alle nicht im Verkehr ersticken (die aktuelle Dieseldiskussion gibt ja genug Anlass zur Sorge). Die nächsten Pflanzungen werden nächste Woche an der Stethaimerstraße, Äuß. Regensburger Straße und Rupprechtstraße durchgeführt."

Der Vorsitzende des Hospizvereins Kunibert Herzing freute sich, dass ein Mitglied des Vereins (das Mitglied wohnt auch im Nikolaviertel) einen Baum spendet. Zu seinem 20 jährigen Bestehen stiftete der Hospizverein Landshut im vergangenen Jahr den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut eine Bank. „Innehalten“, so deren Titel. Nun ermöglicht es eine Hospizbegleiterin dem Hospizverein Landshut in diesem Jahr einen Baum zu spenden. So wie die Bank ein Symbol sein soll, auch im Alltag einmal innezuhalten und darüber nachzudenken was wirklich wichtig ist im Leben, so gilt auch der Baum mit seinem Jahreszyklus als oft verwendetes Sinnbild in der Hospizarbeit. Damit passt der Baum wunderbar zur Bank, wenn er auch nicht direkt daneben steht. Er bedankte sich bei Willi Forster für die Unterstützung zur Vorbereitung und Planung des Pflanztermins. 

Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner forderte in seinem kurzen Statement die Verantwortlichen der Stadtverwaltung auf, noch intensiver nach Baumstandorten Ausschau zu halten, denn Bäume werden in der Stadt eine noch wichtigere Funktion einnehmen als bisher, da der Klimawandel die Temperaturen ansteigen lässt und dadurch das Leben in der Stadt im Sommer nur durch eine gute Vegetation im ganzen Stadtgebiet erträglich macht. Er bedankte sich für das Engagement der Arbeitsgruppe und des Hospizvereins.

Sitzung AG1 31.01.2017

Presseerklärung - Landshut, 31.01.2017
Landshut. Willi Forster, der Sprecher der AG 1 der Sozialen Stadt Nikola konnte zur Sitzung der Arbeitsgruppe nicht nur viele Mitglieder, interessierte Bürger und einige Stadträte, sondern auch Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßen. Der Saal der AWO reichte gerade aus, damit alle Besucher einen Platz fanden. Forster war erfreut über das große Interesse am Stadtteil Nikola und dass der neue Oberbürgermeister gleich zu Beginn seiner Amtszeit, sich die Zeit nimmt, um sich zu informieren, wie Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bundesprojekts Soziale Stadt funktioniert. Die Sprecher der Arbeitsgruppen Willi Forster (AG1) und Uli Theising (AG3) stellten die Arbeitsgruppen anschließend vor, damit sich der OB ein Bild machen konnte. Dabei wurden auch einige Projekte der letzten Jahre vorgestellt. Uli Theising konnte über das alljährlich stattfindende Nikolafest berichten. Das Nikolafest, erfreut sich gerade bei Familien großer Beliebtheit, da es z.B. auch ohne Alkohol auskommt. Viele verschiedene Gruppierungen (überwiegend Kindergruppen u. Jugendliche) nehmen daran teil und gestalten das Programm auf der Bühne (vom Bauchtanz bis zum Breakdancer). Er betonte, dass es der Arbeitsgruppe wichtig ist, ein Netzwerk der verschiedenen ehrenamtlichen Gruppierungen aufzubauen, da bürgerschaftliches Engagement der Kitt des sozialen Miteinanders bzw. der sozialen Integration ist. Willi Forster berichtete vom Einsatz für das alte Schlachthofgelände (Grünstreifen, Dachbegrünung), von der Beteiligung bei der Realisierung des Kinderspielplatzes an der Römervilla und vom regelmäßigen Einsatz für die Förderung des Fahrradverkehrs, wie Radrouten, Übergänge, Rampen, oder der Einsatz beim Stadtradeln. OB Putz stellt in seinem anschließenden Statement klar, dass auch er die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Sozialen Stadt weiterhin unterstützen wird und die Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen ihm sehr wichtig ist. Forster nahm das erfreut zur Kenntnis und betonte, dass die politische Unterstützung des Oberbürgermeisters und des gesamtes Stadtrates eine wichtige Motivation für die Arbeit der Arbeitsgruppen ist. Das Bundesprogramm Soziale Stadt für das Nikolaviertel soll die nächsten Jahre weitergeführt werden. Interessant war auch die Ankündigung von Forster, dass die Bundesregierung das Programm Soziale Stadt finanziell besser ausstatten wird. So sind 2017 und die nächsten Jahre jeweils 190 Millionen Euro im Programm. Zusätzlich wird ein neues Programm aufgelegt "Zukunft Stadtgrün", das für 2017 mit 2,5 Millionen und ab 2018 mit jh. 47,5 Millionen ausgestattet ist. Gerade dieses neue Programm ist für das Nikolaviertel interessant, da die Grünflächen bekanntlich durch die verdichtete Bebauung immer weniger werden. Forster forderte die Stadt auf, sich für das Programm zu bewerben. Das Programm könnte die Weiterführung des bereits erfolgreich laufenden 100-Bäume-Programms sein. Dieses Programm ist 2016 mit der Frühjahrspflanzaktion erfolgreich bei der Bäckerei Wackerl gestartet. Dort wurde der erste Baum (Ahorn) gepflanzt. Weitere 5 Bäume wurden im Laufe des Jahres gepflanzt. Auch 2 Bäume auf dem Bismarckplatz. Die Pflanzaktionen sollen in diesem Jahr weitergeführt werden. Insgesamt 9 Spender warten noch auf ihren Einsatz mit dem Spaten. Willi Forster konnte verkünden, dass auch er einen Baum spenden wird und einen Betrag von 500 Euro zur Verfügung stellt. Forster appellierte an OB Putz dass es wichtig ist, den Verantwortlichen immer zu zeigen, dass sie mit den noch vorhandenen Freiflächen behutsam umgehen. Stichwort "Bewusstseinsveränderung". Er erinnerte an die Ziele der Sozialen Stadt Nikola (die leider nicht rechtsverbindlich festgelegt wurden). Da die Stadt Landshut seit 2 Wochen eine Resolution des Dt. Städtetages zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterzeichnet hat, besteht eine besondere Verantwortung. Forster zitierte den OB der bei der Unterzeichnung gesagt hat: "Nachhaltigkeit im Sinnen verantwortungsbewussten Handelns fängt vor Ort an" und weiter sagt das Programm "..ein intaktes Lebensumfeld für künftige Generationen zu schaffen steht im Fokus der Nachhaltigkeitsziele". Ein weiteres der 17 Ziele ist "der Schutz der Ökosysteme in der Stadtentwicklung". Forster geht davon aus, dass der OB, sich für das Nikolaviertel nach diesen Zielen leiten lässt - u.a. auch wegen der hohen Verkehrsbelastung und der sehr hohen Bevölkerungsdichte. Die Fahrradsituation im Nikolaviertel und darüber hinaus wurde als letztes Thema eingehend besprochen. Sprecher Forster konnte über einen Antrag vom September 2016 berichten, der schon in der Umsetzungsphase ist. Es wurde beantragt, dass die Ampelschaltung an der "Maxwehrkreuzung" beim Isargestade auf Dauergrün für Radfahrer und Fußgänger umgestellt wird. Dem konnte sich die Mehrheit der Verkehrssenatsmitglieder nicht anschließen. Ein
Soziale Stadt Nikola, Arbeitsgruppe 1 - Willi Forster - 31.01.2017
Alternativvorschlag der Verwaltung mit einer Infrarotschaltung bei der die verschiedenen Pulks von Radfahrern und auch Autofahrern "erkannt" werden und die Ampel automatisch umschaltet, konnte eine Mehrheit finden. "Das ist die erste demokratische Ampel in Landshut" meinte ein Mitglied während der damaligen Verkehrssenatsitzung. Die AG1 akzeptiert zwar diesen Kompromiss. Forster meinte aber, es würde einer zertifizierten fahrradfreundlichen Kommune schon gut anstehen, auch mal ein eindeutiges Zeichen pro Radfahrer zu setzen. Diese Chance hat man wieder mal verpasst. Der Stadtrat trifft seine Entscheidungen leider immer noch mehrheitlich aus dem Blickwinkel der "Autofahrerbrille". Die Arbeitsgruppe diskutierte auch über einen Antrag, dass das Radwegenetz, das letztes Jahr auf dem Bismarckplatz optimal ausgebaut wurde, auch darüber hinaus auf beiden Seiten weitergeführt werden soll, damit eine Radroute vom Bahnhof Richtung Innenstadt entsteht. Zum Schluss wurde noch die neue Internetplattform RADaR des Klimabündnisses vorgestellt. Alle Bürger können über diese Plattform im Internet Schwachstellen (störend oder gefährlich) im Radwegenetz aufmerksam machen. Jede Meldung wird vom Tiefbauamt überprüft, ob eine Änderung möglich ist.
Bei der Diskussion wurde auch die ungünstige Lage der Radfahrer und vor allem Fußgänger in der Wagnergasse/Karlstraße zur Nikolaschule angesprochen. Forster sprach auch die Lage beim sozialen Wohnungsbau an. Eigentumswohnungen werden genügend gebaut. Die kann sich aber nicht jeder leisten. Die Genossenschaften haben ihren Focus auf der Sanierung des Bestandes. Der Neubau von zwei oder drei Häusern mit je 10 - 10 Wohnungen wird nicht ausreichen, da der Zuzug ja unvermindert anhält. Forster meinte an den OB gerichtet, da wird es wohl schwer werden, wenn man die prekäre Wohnsituation alleine dem freien Markt überlassen will und forderte erneut eine städt. Wohnungsbaugesellschaft. Mit einem Aufruf für einen Stellvertreter, der für die AG1 gesucht wird und dem Dank für den zahlreichen Besuch und dem Dank an den Oberbürgermeister beendete Forster die Sitzung.
Wer einen Baum spenden will, kann sich bei Willi Forster (0176/78022284) oder unter www.nikolaviertel.de melden.
Schwachstellen im Radwegenetz: Internetplattform RADaR: www.landshut.de/radar oder als App: RADar!

100-Bäume-Programm - Pflanzung Baum 6

Servus liebe Emma (Emma Kellner),

Grüß Gott Herr Schranner und

Herr Nebe von der Landshuter Zeitung,

 

Ich freue mich sehr, dass ich heute zum Abschluss der diesjährigen Pflanzaktion des 100-Bäume-Programms der Arbeitsgruppe 1 der Sozialen Stadt Nikola, Dich als Spenderin dieses Baumes (Spitzahorn) begrüßen darf.

 

Du engagierst Dich für unsere Stadt schon viele Jahre, früher als Stadträtin und auch als Landtagsabgeordnete.

 

Nach Deinem mehrjährigen Afrika-Aufenthalt, bei dem Du m.E. auch einen sehr wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Entwicklung dieses Landes (Mauretanien) geleistet hast, bist Du jetzt nach Deiner Rückkehr auch in der Sozialen Stadt, überwiegend in der Arbeitsgruppe 3 aktiv.

Deine Erfahrung und Dein Rat ist für uns sehr wichtig und hilfreich. Vielen Dank dafür.

Dass nun ein Mitglied der Bürgerbeteiligung Soziale Stadt diesen Baum spendet, verdeutlicht umso mehr, wie wichtig dieses 100-Bäume-Programm für unseren so dicht besiedelten und vom Verkehr hoch belasteten Stadtteil ist. 

Besteht doch die Gefahr, dass die Devise der Bundesregierung, die auch Einzug in den Vollzug des Baugesetzbuches gefunden hat, also die „Verdichtung im Bestand“ dazu führt, dass alles was noch bebaut werden kann, dann auch zugebaut wird.

Dem wollen wir durch unsere Aktion entgegensteuern und die Verantwortlichen daran erinnern, dass die Stadt sich durch die Teilnahme am Bundesprogramm „Soziale Stadt“ für das Nikolaviertel Ziele gesetzt hat, die natürlich auch verwirklicht werden sollen.

Das heißt, die Bewohner des Nikolaviertel brauchen genauso wie die Bürger in anderen Viertel der Stadt Grünzüge und auch mehr Kinderspiel- bzw. Bolzplätze. Auch die noch bestehenden Hinterhöfe mit seinen schönen alten und großen Bäumen sind ein wichtiger Bestandteil, dass das Viertel noch atmen kann.

Von Gartenstadt ähnlichen Strukturen, die in anderen Stadtvierteln auch schon gefordert wurden, können wir im Nikolavierteln sowieso nur träumen.

Gerade an dieser Stelle, dem Eingang zu einem dicht besiedelten Teilbereich des Nikolaviertels ist es wichtig, dass ein Puffer zum hohen Verkehrsaufkommen auf der Rupprechtstraße entsteht. Auch auf der anderen Seite sind Pflanzungen geplant.

Vielleicht können wir 2017 schon die nächsten Bäume pflanzen. 

 

Also nochmal vielen Dank Emma für Deine Baumspende und jetzt schreiten wir zur Tat.

 

100-Bäume-Programm - Pflanzung - Baum 4 und 5 im Rahmen der Eröffnung des Bismarckplatzes (nach Umgestaltung)

Auszug aus der Rede des Sprechers der AG1

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrte Geistlichkeit,

sehr geehrte Damen und Herren Stadträte

Sehr geehrter Baumspender,

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch ich darf Sie recht herzlich begrüßen,

als Vertreter der Arbeitsgruppe 1 der Sozialen Stadt Nikola freut es mich sehr, dass heute dieser "neue Bismarckplatz" eingeweiht wird.

Nachdem bereits Ende der 90er Jahre über die Umgestaltung gesprochen wurde (erstmals bei einer Bürgerversammlung 1997 glaube ich), sind wir nach fast 20 Jahre froh, dass es endlich soweit ist.

Die Arbeitsgruppe hat den Planungsprozess für die Umgestaltung des Bismarckplatzes intensiv begleitet. In vielen Gesprächen, Treffen mit den Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung, den Vertretern der verschiedenen politischen Parteien, Stellungnahmen und Anträgen, aber auch Aktionen, teilweise zusammen mit Vertretern des ADFC und des VCD haben wir den Planungsprozess begleitet.                                                      

Die Arbeitsgruppe heißt ja, Arbeitsgruppe 1 Verkehr, Vegetation und Freiflächen. Genau diese Punkte wurden jetzt bei der Umgestaltung des Platzes verändert.

Verkehr: Die Verkehrsfläche für den mot. Verkehr ist kleiner geworden.

Dafür haben die Aufenthalts- und Verkehrsflächen für die Fußgänger und Radfahrer entsprechend zugenommen. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Autofahrer auf die neue Partnerschaft mit den Radfahrern einstellen werden.

Schwierig wird es aber wohl zu den Bring- und Holzeiten vor der Schule. Vielleicht sollten doch mehr Eltern ihren Kindern etwas mehr zutrauen und sie mit dem Bus in die Schule schicken. Das fördert die Entwicklung hin zur Selbständigkeit.

Auch ein Projekt an der Schule könnte hilfreich sein.

Ich erinnere da an das Projekt vom VCD - "FahrRad", das heuer an der Knaben-Realschule erfolgreich durchgeführt wurde. Weitere Informationen können Interessierte vom Vertreter des VCD Herrn Polsfuss (der ja heute auch hier ist) sicher gerne erhalten.

Dann würden viele Probleme auf diesem Platz erst gar nicht entstehen.

Die weiteren Begriffe Freiflächen und Vegetation muss man gemeinsam betrachten:

Wir haben auch den Einstieg bei den Freiflächen geschafft.

Hier ist ein kleiner Platz  entstanden, aber auch vor der Pizzastube ist der Aufenthaltsraum wesentlich größer geworden.

Vegetation: Auch hier hat sich etwas verändert. Wir haben es geschafft, dass zukünftig gleich 2 Bäume diesem kleinen Platz entsprechende Aufenthaltsqualität verleihen.

Die Funktion "Aufenthaltsqualität" war ja bisher auf diesem Platz nicht vorhanden.

Immerhin ist der Bismarckplatz eben ein Platz. Da sollte es selbstverständlich sein, dass man sich auf diesem Platz auch aufhalten kann. Und jetzt ist dies möglich, ohne dass man gleich von einem Auto bedrängt wird.

Es freut mich sehr, dass auch gleich noch ein Lokal/Geschäft hinzugekommen ist. Da freue ich mich schon auf den nächsten Sommer. Auch wenn der Platz klein ist, aber ich bin mir sicher, dass die Belebung und ein entsprechendes Flair von ganz allein entstehen wird.

Diese 2 Bäume wurden gestern im Rahmen des 100-Bäume-Programms unserer Arbeitsgruppe vorab vom Stadtgartenamt gepflanzt. Vielen Dank Herr Schranner.

Ganz besonders freut mich, dass die Bäume nicht die Stadt, bzw. über die Anliegerbeiträge, auch nicht die Anwohner zahlen müssen.

An dieser Stelle darf ich den Spender oder Sponsor eines Baumes Herrn Vetter  nochmal ganz herzlich begrüßen (der weitere Spender Herr Oberhauser ist leider verhindert) und mich für die großzügige Spende (immerhin 4.000 € pro Baum) ganz herzlich -natürlich bei beiden- bedanken.

Das 100-Bäume-Programm hat ja nicht nur den Selbstzweck - Bäume zu pflanzen - sondern auch bei den Verantwortlichen eine Bewusstseinsveränderung herbeizuführen.

Bei künftigen Bauvorhaben im Zuge der Nachverdichtung - gerade hier bei uns im Nikolaviertel - das am dichtesten besiedelte Stadtviertel Landshuts -  sollen alle Verantwortlichen (Grundstückseigentümer, Bauträger, Stadtverwaltung) darauf achten, dass die Nachbarschaft und die neuen Bewohner des Viertels auch künftig genügend Freiflächen und echte Bäume (ich sage dies ganz bewusst - nicht nur Bäume auf der Tiefgarage) zur Verfügung haben und zusammen genießen können. Das ist Lebensqualität.

Man kann auch mal einen schönen Baum stehen lassen, oder in einem Bebauungsplan entsprechende Vorgaben festlegen, Stichwort: Planungshoheit -  zugunsten der Aufenthaltsqualität eben und ganz im Sinne der Ziele der Sozialen Stadt Nikola (die leider nicht rechtsverbindlich festgelegt wurden).

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Stadtradeln 2016

Am Mittwoch, den 16.11.2016 wurde die Ehrung des diesjährigen Stadtradelns im Rathausfoyer durchgeführt. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner überreichte jeden Team eine Teilnahmeurkunde und für die ersten 3 der verschiedenen Kategorien jeweils Bronze, Silber und Goldurkunden. Die Nikolarebellen & Raubritter haben wie letztes Jahr eine Goldurkunde erhalten. Das Team ist mit 137 Teammitgliedern (3. Platz) insgesamt 40.176 km (2. Platz) geradelt. Herzlichen Glückwunsch allen Radlern. 

100-Bäume-Programm - Pflanzung Baum 2 u. 3

Auszug Rede AG1-Sprecher Forster anl. der Pflanzung

Liebe Spenderinnen der beiden Bäume. Es freut mich sehr Dich liebe Rosi Steinberger (Anm. MdL) und Dich liebe Anja König (Anm. StR) hier zur Pflanzung des 2. und 3. Baumes begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen H. Schranner v. Stadtgarteanamt und Grüß Gott leibe Vertreter der Presse,

Ebenso erfreulich ist, dass wir gleich 2 Bäume pflanzen können und dass sich zwei Politikerinnen dieses m.E. wichtige 100-Bäume-Programm für das Nikolaviertel, nicht nur durch Ihre Anwesenheit, sondern auch dadurch, dass sie jeweils einen baum spenden, unterstützen.

Gerade auf diesem Platz, der von soviel Verkehr umgeben ist, ist es wichtig, dass Bäume Schadstoffe, Staub und Lärm filtern. Und ein attraktiver eingang in unser Viertel ist diese Grünfläche allemal und steigert auch in so einer schwierigen Wohnsituation (rundherum wohnen auch viele Leute) das Wohnumfeld.

Und das ist ja eins der großen vorgegebenen Ziele des Bundesprogramms Soziale Stadt.

Ich bitte Euch, in eurer politischen Arbeit Euch für eine maßvolle Verdichtung einzusetzen und das lebenswert machende Wohnumfeld mit ausreichend Grünflächen nicht zu vergessen.

Gerade in unserem dicht besiedelten und vom Verkehr hoch belasteten Nikolaviertel. einige Auswüchss (zu verdichtet gebaut) gibt es leider schon.

Deshalb danke ich Euch sehr für Eure Unterstützung für das 100-Bäume-Programm der AG1.

Anmerkung: Der Baum 3 wurde gemeinsam von Stadträtin Anja König und Stadtrat Robert Gewies gespendet.

100-Bäume-Programm-Start des Programms-Pflanzung Baum 1

Weitere Baumspender (Sponsoren)sind willkommen

Die Bäckerei/Konditorei Wackerl(Inhaber u.Sponsor Fam. Keilwerth)hat ein tolles Buffet aufgebaut

Start der Pflanzaktion - Grünfläche vor Bäckerei Wackerl

am 12.04.2016 um 13.00 Uhr

Herr Forster begrüßte als Sprecher der Arbeitsgruppe 1 und Initiator des 100-Bäume-Programms zur Pflanzung des 1. Baumes, Oberbürgermeister Rampf, Bürgermeister Dr. Keyßner, die StadträteInnen Frau Frau Borgmann, Grüne - Frau Hauke, SPD - Frau König, SPD - Herrn Reichwein, CSU und Herrn Gewies, SPD die überwiegend auch Mitglieder des Quartiersbeirates der Sozialen Stadt sind.
Er begrüßte auch die eigentlichen Hauptpersonen dieses Programms, die Spender des Baumes Herrn und Frau Keilwerth, die Inhaber der Bäckerei Wackerl. Er meinte es sei erfreulich, dass gerade auf  diesen Platz ein Baum gepflanzt wird, denn diese "Grünfläche" hat schon lange eine Aufwertung gebraucht. Es ist zu hoffen, dass dieser Platz incl. Ladengeschäft das Mikrozentrum dieses Teils des Viertels, auch nach dem Verlust von Presse Hörmann, bleibt. 
Auch Sponsoren  für weitere Bäume im Nikolaviertel, Frau Hanke (Ludmilla Wohnbau) und Frau Naseband (Fa. Oberhauser) konnte Willi Forster begrüßen. 
Auch einige die Mitglieder der Arbeitsgruppe und Nachbarn des Konradviertels sind zur Pflanzung gekommen. 

Auszug aus der Rede von AG1 Sprecher Willi Forster:
 Warum  also ein 100-Bäume-Programm? Vor einigen  Jahren wurde von der Bundesregierung die Devise ausgegeben: Nachverdichtung im bebauten Raum. Dies ist grundsätzlich ein guter Gedanke, denn die so genannte grüne Wiese hat schon mit den ausufernden Gewerbegebieten zu kämpfen. 
Aber muss es immer gleich Verdichtung um jeden Preis sein? Damit auch der letzte qm noch zugebaut wird. Zur Zeit kann man ja alles für einen stolzen Preis verkaufen. Zwei Beispiele können Sie hier um die Ecke begutachten. 
Nein, ich denke das muss und das darf nicht sein. Der Grundgedanke der Sozialen Stadt ist, dass das Wohnumfeld verbessert wird. Und genau das ist auch der Grundgedanke für dieses Programm. Ich lasse mich überhaupt seit nunmehr fast 17 Jahren von diesem Grundgedanken bei meiner Arbeit für das Viertel leiten. 
Es ist keine Verbesserung des Wohnumfeldes, wenn der letzte Großbaum einer weiteren Eigentumswohnanlage zum Opfer fällt. Bäume brauchen Raum in der Luft, aber auch im Boden, sonst können sie sich nicht entwickeln. Ein gutes Beispiel sind die Bäume auf dem alten Schlachthofgelände. Auf einem halben Meter Boden über der Tiefgarage sind die Standortbedingungen halt nicht optimal. 
Auch für das Klima im Viertel sind Bäume extrem wichtig. Gerade hier an dieser Kreuzung sehen wir, wie stark wir durch den Verkehr belastet sind. Und das ist an vielen Stellen im Nikolaviertel.  Bäume filtern Staub und Abgase und produzieren Sauerstoff ohne den wir nicht existieren könnten. Dieser Ahornbaum ist ein idealer Straßenbaum, da er robust ist und eine sehr hohe Filterfähigkeit hat. 
Ich habe im Laufe des letzten Jahres mit einigen Bauträgern und Verantwortlichen der Stadt über dieses Programm gesprochen. Ich habe den Eindruck, dass Sie den Sinn des Programms verstanden haben. Es sollen Bäume gepflanzt werden - und das werden wir jetzt auch laufend machen - aber viel wichtiger ist, dass sich ein Bewusstsein entwickelt, mit den vorhandenen Flächen sensibel umzugehen und das Wohnumfeld nicht zu vergessen. Hier sehe ich bereits Veränderungen und gute Beispiele in bereits bestehenden Wohnanlagen und noch zu bebauenden, vor allen Dingen rund um die Ludmillastraße. Aber auch die Verantwortlichen in der Stadt wollen mittlerweile nicht mehr die Verdichtung um jeden Preis. Sie Herr OB sprechen selbst davon, dass wir mit unseren Flächen schonend umgehen müssen (LZ heute). 
Dies hat auch etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Wie stand es gestern so schön in der LZ "..die Umwelt nachhaltig zu gestalten..". Die Fa Selhoff GmbH hat anl. ihres 50-jh. Firmenjubiläums ein ähnliches Programm aufgelegt. Jede Gemeinde des Landkreises bekommt 5 Bäume gespendet, die dann auf öffentlichen Grund gepflanzt werden. Ich freue mich sehr über diese private Aktion, die mir bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Soviel ich gehört habe, veranstaltet Radio Trausnitz in dieser Woche eine "Woche der Nachhaltigkeit". Schön dass wir einen Beitrag dazu leisten können.  
Ich hoffe, dass sich dieses Bewusstsein weiterentwickelt, sich immer wieder Baumspender finden und dass mich die Stadtverwaltung und die Politiker  bei der Umsetzung des Programms weiter unterstützten, denn allein schaffe ich es nicht. 
Weitere Baumpflanzungen werden gerade geplant: am Kurt Eisenreich Platz (Pizzeria), Bismarckplatz, Ludmillastraße, Nikolastraße, Karlstraße..
Zum Schluss seiner Rede dankte Willi Forster vor allen Dingen Oberbürgermeister Rampf für die Unterstützung dieses Programms . 

Oberbürgermeister Rampf betonte in seiner Rede, dass gezielte Verdichtung notwendig sei, auch um die Resourcen zu schonen. Da Investoren gerne das Maximum aus einem Projekt herausholen möchten, sei es an Politik und Gesellschaft, dem etwas entgegenzusetzen. Denn man wlle natürlich auch die Wohnqualität erhalten. Das Programm sei ein Signal für die ZUkunft, sich für ein besseres Klima in verdichteten Wohnraum einzusetzen. Wie erfolgreich es ist, zeige sich daran, dass sich immer mehr Sponsoren meldeten. 

Sponsor Manfred Keilwerth versprach, dass seine Familie den Baum "hegen und pflegen" werde. Fam. Keilwerth hat mit dem Platz einiges vor, man wolle ihn so gestalten, dass er sich zu einem "Bild für das Viertel" entwickle. Keilwerth: "Ich bin stolz, dass wir den ersten Baum pflanzen durften". 

Die Pflanzung des Baumes nahmen OB Hans Rampf, Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner, Bauamtschef Johannes Doll, Sponsor Manfred Keilwerth und Initiator Willi Forster vor. 

Nach getaner Arbeit lud Familie Keilwerth zu einem leckeren süßen und sauren Buffet und Empfang ein - Willi Forster bedankte sich bei Familie Keilwerth und dem ganzen Team der Bäckerei und Konditorei Wackerl für die Einladung zu diesem Empfang mit den Spezialitäten aus dem eigenen Betrieb.

Start 100-Bäume-Programm

Bericht LZ, Vorstellung des 100-Bäume-Programms, 2. von rechts Frau Annemarie Hanke (Ludmilla Wohnbau GmbH)

Grün kaputt

 

 

Unten sehen Sie einen Bericht der  Landshuter Zeitung über die Sitzung am Dienstag, den 18.02.2014.

Bericht der Landshuter Zeitung über die Sitzung am 18.02.2014

Kahlschlag im Viertel geht weiter

Am Dienstag, den 25. Juni 2013 fand im Nebenzimmer der Pizza-Stube am Bismarckplatz eine Sitzung der AG1 Verkehr und Freiflächen vor den Ferien statt. Auf der Tagesordnung stand u.a. der Umbau Bismarckplatz (Mitteilung über die Entscheidung der Sitzung des Bau- und Verkehrssenates) sowie das Thema Bebauung der letzten Grünoasen in Teilen des Viertels. Sprecher Willi Forster stellte drei Bauvorhaben im Viertel vor, die die gegenwärtige Verdichtung und Gentrifizierung fortsetzen: eine Maßnahme in einem Hinterhof der Frühlingsstraße 3, der sieben Großbäume zum Opfer fallen werden, die vorgesehene vollständige Überbauung des Anwesens samt verwildertem Garten an der Schwestergasse 27(neben dem Stethaimer Stüberl) sowie der Grünflächen hinter der Häuserzeile am nordöstlichen Bismarckplatz (Hs-Nr. 15). Der Kahlschlag der grünen Oasen, die das Viertel bisher noch so lebenswert machten, geht weiter, klagte Willi Forster und rief zu umfänglicher Meinungsäußerung auf.

Resolution zur Bebauung der letzten Grünoasen
Resolution Grünoasen.pdf
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Themen, Projekte, Aktivitäten

Aktuelles

Infostand Tag des guten Lebens

Sa, 23.06.18, 10-17 Uhr, Altstadt

Die AG3 beteiligt sich an den Infoständen zum 'Tag des guten Lebens' in der Altstadt.

Behindertenparkplatz Ludmillastraße

Ein kleiner Erfolg der AG1 - Auf Höhe des Stern-Centers befindet sich jetzt ein öffentlicher Behinderten-Stellplatz.

Ein kleiner Beitrag zur Behindertenfreundlichkeit auch in der Ludmillastraße. S. "Soziale Stadt Nikola - AG1"

Bürgerversammlung

Mi, 13.06.18 18:00, Bernlochnersäle

Bürgerversammlung der Stadtteile Nikola und Altstadt.

100 Bäume für das Nikolaviertel

Im Rahmen des 100-Bäume-Programms der AG1 wurden in der Frühjahrspflanzaktion Baum 16, 17 und 18 von Spendern finanziert und gepflanzt. Siehe "Soziale Stadt Nikola - AG1"


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