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Sanierungsfall Wagnergasse

"Bemerkenswerter Bau" (LfD) sollte erhalten werden

Nach jahrelangem Vorlauf geht der Fall "Wagnergasse 2" in die entscheidende Phase. Die "Freunde der Altstadt e.V." pochen in einem offenen Brief (LZ 6.Mai 2020) auf die Einhaltung des mit dem Bauherrn ausgehandelten Kompromisses. Zeichnung: Helmut Wartner

Die Pläne des Bauherrn

Die drei ursprünglich denkmalgeschützten Handwerkerhäuser Wagnergasse 2, 4 und 6 standen seit Jahren de Verfall preisgegeben. Der Bausenat des Stadtrats stimmte mit Zustimmung der Denkmalbehörde 2019 dem Kompromiss zu, die beiden bereits stärker verfallenen Häuser 4 und 6 für den Abriss freizugeben, das Haus Nr. 2 aber zu erhalten. Der Bauherr machte in seiner Planungsvorlage für eine neue Bebauung aber geltend, dass dieser Erhalt unzumutbar sei, wofür er ein externes Gutachten vorlegte. Noch aber läuft die Prüfung der Zumutbarkeit. Die Altstadtfreunde zitieren in ihrem offenen Brief das Landesamt für Denkmalpflege wie folgt: "Bei dem Anwesen Wagnergasse 2 handelt es sich um ein bedeutendes, im Kern noch in das späte Mittelalter zurückgehendes Handwerkerhaus, das im Zusammenhang mit Kloster Seligenthal zu sehen ist. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ist seit Jahren bemüht, eine Instandsetzung des bemerkenswerten Baus in die Wege zu leiten."

Manfred Wimmer vom Landshuter Bauforum hat an Stelle der drei Häuser eine moderne Wohnbebauung mit vier Häusern  ihn vorgeschlagen, die sich für ihn nur rechne, wenn auch das Haus Wagnergasse 2 abgerissen werden kann.


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